Glimmer und Gloria!
Bei bestem „Sauwetter“ durfte unser Gewehr-Quintett nach Großaitingen, um dort gegen Monheim die Premiere in der Schwabenliga zu feiern. Da es für die meisten unseres Teams Neuland war, konnte man die Aufregung merklich spüren und auch die Probeschüsse flogen teilweise mit Turbulenzen ins Ziel. Als der Wettkampf-START dann verkündet wurde, hatten sich aber dann alle Schretzheimer im Griff… Alle Schretzheimer? Nicht ganz… Auf Position 3 hatte Florian Miehlich noch Schwierigkeiten, während sich Kuba Karel nervös, aber sehr fokussiert einen Vorsprung aufbaute. Allerdings riss bei dem Monheimer zur dritten Serie der Faden und somit war noch eine Chance für den Mannschaftsführer der Eintracht gegeben. Während Florian sich nämlich im weiteren Verlauf auf das Zentrum der Zielscheibe eingestimmt hatte, konnte er zu dieser Serie dann die Führung übernehmen und ging mit einem guten Gefühl in die Schlussphase, während Kuba Karel etwas Probleme hatte. Dennoch schossen beide mit einer starken 96er-Serie aus, wodurch der Einzelpunkt mit 378:375 Ringen an Schretzheim ging. In Paarung 4 kämpfte Lisa Schweizer gegen ihre Aufregung an und blieb dabei stark. Doch leider lief es bei Christ Jens wie am Schnürchen, sodass er auf konstantem Weg bemerkenswerte 384 Ringe anstrebte, während Lisa in jeder Serie nur knapp weniger erzielte. So erreichte Lisa hervorragende 377 Ringe, die hier leider nicht belohnt wurden. Lea Endres legte auf der Spitzenposition mit 99 Ringen einen Traumstart hin, womit sie Dittrich Philip gleich einmal weit hinter sich ließ. Doch macht sich eine komplette Sommerpause ohne Training irgendwann bemerkbar und als der Monheimer sich nochmal neu fokussierte, begann es bei unserer Lea zu bröckeln. Sie schoss gut und konnte die Führung bis kurz vor Schluss aufrecht erhalten, doch dann wurde sie leider auf den letzten paar Schüssen überrollt, sodass dieser Einzelpunkt bei einem wirklich knappen Endstand von 382:383 Ringen nach Monheim wanderte. Auch auf Position 2 wurden von Seiten der Eintracht tolle 382 Ringe ins Ziel gebracht. Hier konnte Rainer Häusler gegen Schwertberger Nadine in der ersten Serie einen kleinen Vorsprung erringen, den er im weiteren Verlauf dann über zwei starke 97er-Serien ausbaute. Zwar ging Rainer gegen Ende ein bisschen die Kraft aus, aber hier konnte Schwertberger Nadine nicht mehr gefährlich werden und der Einzelpunkt wanderte mit 382:379 Ringen in die Schretzheimer Tüte. Auf Position 5 wechselten Selin Wallner und Gnugesser Matthias mehrmals die Führung, während Selin jedoch etwas flotter unterwegs war. So ging die Schretzheimerin bald mit starken 377 Ringen vom Stand, als der Monheimer noch die vierte Serie zu schießen hatte. Dieser Druck und womöglich ein paar zusätzlich Gegebenheiten verunsicherten den Monheimer, sodass er letztlich mit 374 Ringen den Einzelpunkt an die Eintracht abgeben musste. Schließlich war der Auftakt voller Anspannung überstanden, indem man mit 3:2 Einzelpunkten gleich einen Konkurrenten um die drohenden Abstiegsplätze zu schlagen.
Somit konnte zur Mittagspause ein gelungener Auftakt gefeiert werden, bis dann der vermeintliche Aufstiegskandidat am Nachmittag drohte; Pfuhl.
Da man sich gegen diese vermeintliche Übermacht sowieso nichts erhoffte, schadete es auch nicht, dass Lea Endres zur Musikprobe musste. Somit stieß für den Nachmittag Florian Hitzler hinzu und besetzte Position 5. Er lag eingangs gegen Bader Martin (359 Ringe) zurück, eroberte aber dann zur zweiten Serie die Führung. Auf diesem Stand waren sich die beiden über die dritte Serie hinweg einig, doch als Bader Martin hinten raus noch einmal anzog, konnte unser Florian nicht mehr mitgehen und ging mit 355 Ringen baden. In Paarung 4 trat nun Selin Wallner an, die sich auf hervorragende 383 Ringe steigern konnte. Allerdings behauptete sich Braig Patrick mit bemerkenswerten 387 Ringen und nahm so auch diesen Einzelpunkt für Pfuhl in Anspruch. Die gesundheitlich etwas angeschlagene Lisa Schweizer warf alles in den Ring, doch Ihr gingen verständlicherweise irgendwann die Kräfte aus. Über die letztlichen 362 Ringe muss sie aber ganz bestimmt nicht traurig sein. Abt Stefan ließ ihr nämlich nahezu keine Chancen und schoss sich auf phänomenale 392 Ringe. Auch Florian Miehlich ging auf Position 2 trotz guten 382 Ringen leer aus, da Wölfl Simon spitzenmäßige 394 Ringe erzielte. Paarung 1 gestaltete Rainer Häusler dann sehr eng. Während Bartschat Finia (389 Ringe) auf hohem Niveau konstant durchschoss, heftete sich der Schretzheimer an ihre Versen. Letztlich waren ein paar Einbußen in der zweiten Serie von Rainer der Grund für die Niederlage. Dennoch bewarb er sich mit hervorragenden 386 Ringen, am nächsten Wettkampftag auf der Spitzenposition anzutreten.
Auch wenn man vom Nachmittag eine 0:5-Klatsche zu verdauen hat, darf das Team einen gelungenen Auftakt in der Schwabenliga feiern, denn der Sieg gegen Monheim bedeutet schon mal einen ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt!