RWK 2026 – LP1 – Schwabenfinale

So sehen Meister aus!

Nachdem man in der Schwabenliga-Nord sich den Meistertitel erkämpfte, flog da so eine Einladung ins Haus. Dieser wollte unser Team natürlich nachkommen und so fand man sich im sehenswerten Schieß-Stadion von Großaitingen wieder, wo in einem einzigen Durchgang von 40 Schützen (Gewehr und Pistole) entschieden wurde, welcher Mannschaft für diese Saison welche Medaille zusteht. Unsere Pistoleros durften sich dabei mit Osterberg – also dem Meister aus der Schwabenliga-Süd – messen. Alexander Römming startete auf Position 5 und wurde hier völlig überrascht. Denn unser Alex ist es gewohnt, als erster sein Ergebnis vollenden zu dürfen. Doch Lederer Bernd hatte wohl mehr „Speedy-Unterricht“ und legte nach kürzester Zeit 337 Ringe vor. Allerdings war dieses Ergebnis nicht gut genug, um Alex unter Druck zu setzen, sodass er bequem mit 348 Ringen den ersten Einzelpunkt für die Eintracht sicherte. Kleimaier Hubert (353 Ringe) übergab Ronny Vogel gleich zum Start einen riesigen Vorsprung auf Position 4, den er dann trotz guten Folgeserien nicht mehr ausgleichen konnte. Ronny untermauerte seinen Erfolg dann auch noch mit hervorragenden 361 Ringen. Auch Paarung 3 wurde bald sehr eindeutig, denn während Christian Bäsche konstant durchschoss, stürzte Wagner Daniel in seiner zweiten Serie tief, was auch hier die Entscheidung bereits vorzeitig einläutete; 346:356 Ringe war dann der Schlussstand und bereits der dritte Einzelpunkt für unser Quintett. Ebenfalls Stefan Gandenheimer kam gleich zu Beginn an einen großen Vorsprung. Zwar konnte Anwander Jakob sich nochmals dagegen aufbäumen, den Einzelpunkt übergab unser Gandi aber nicht mehr, sodass bei guten 355:359 Ringen diese Paarung für die Eintracht entschieden wurde. Auf der Spitzenposition blieben diesmal beide Schützen unter ihren Möglichkeiten. Nachdem unser Julian Miehlich eingangs ein wenig zurücklag, schaffte er es, sich nochmals an Räuber Harald herantasten. Allerdings konnte Harald zum Abschluss nochmal punkten, während bei Julian kein Schuss mehr in die 10 wandern wollte und so raubte sich der Osterberger doch noch den Ehrenpunkt. Schließlich gab es dann aber die Belohnung für dieses 4:1 sowie die traumhafte Saison, die unsere Pistoleros abgeliefert haben: Nämlich die Urkunde zum Schwäbischen Meister-Team 2025/26!

RWK 2026 – LG1 – Runde 10

So sehen Aufsteiger aus!

Am letzten Wettkampftag besuchte uns noch die Mannschaft aus Aislingen. Die Gefahr um den Tabellenplatz war nicht mehr all zu groß, sodass unsere Truppe eigentlich befreit aufschießen konnte. Jedoch wollten es die Gäste noch einmal wissen und machten es unseren Leuten ganz schön schwer. Aber nicht nur dies stellte ein Hindernis dar. Denn nachdem in der Nachbarschaft ein Pizzalieferant eröffnet hatte, meldete man sich natürlich als „Testesser“ an, sodass sich unsere Wettkämpfer auch mit dem Geruch von Essen zurechtzufinden hatten. Nunja… Der Wettkampf musste eben einmal starten. Auf Position 1 brillierte Lea Endres mit eingänglich vollen 100 Ringen und schoss gleich noch 99 Ringe hinterher. Damit hatte sie zwar ihren Kontrahenten, Grimminger David (379 Ringe), schon unter Kontrolle, war aber auch schon ausgepowert. Schließlich konnte Lea mit noch guten 390 Ringen den Einzelpunkt beanspruchen. Rainer Häusler hatte mit Krankheit zu kämpfen und kam demzufolge auch nicht ganz auf die gewünschten Drehzahlen. Dennoch lieferte er in Paarung 2 ordentliche 382 Ringe ab, die jedoch Liedl Monika mit konstanten Schrittchen abhängte, sodass sie letztlich mit bemerkenswerten 387 Ringen den Einzelpunkt nach Hause brachte. Auf der 3. Position setzte sich Pfaller Jutta gegenüber Florian Miehlich zum Start ab und konnte diesen Vorsprung auch lange aufrecht erhalten. Doch auf der Zielgeraden übernahm Florian nochmals die Überholspur, schoss sich bei schönen 385 Ringen über die Ziellinie und durfte Jutta (382 Ringe) diesen Punkt nochmal abluchsen. Selin Wallner kannte keine Bremsen. Gerstmeier Thomas bemühte sich sehr, die Paarung 4 zu behaupten, konnte jedoch ab der zweiten Hälfte des Wettkampfes leider nicht mehr mithalten. Er beendete dennoch mit ordentlichen 378 Ringen seinen Wettkampf, wurde aber an diesem Abend von Selins hervorragenden 387 Ringen im Schatten stehen gelassen. Auf Position 5 durfte sich Susanne Wurm mit der ersten Serie in Sicherheit wiegen, bevor Richter Mario plötzlich die Dampfwalze auspackte. Die Führung lag dann auch beim Aislinger, aber nicht all zu lange! Denn Susanne schaltete einen Gang hoch, wodurch sie bei abschließenden 378:374 Ringen als glückliche Siegerin vom Stand ging. Nachdem es zwischenzeitig tatsächlich nach einer herben Niederlage für unser Team aussah, konnte bis zum Ende doch noch einiges zurechtgerückt werden und in einem tollen 4:1 der Meistertitel gefeiert werden. [Schretzheim 1922:1900 Ringe Aislingen] 

Denn nun gab es nochmals frische Pizza, die sich unsere Aufsteiger wohl verdient hatten – herzlichen Glückwunsch!

RWK 2026 – LG2 – Runde 10

Der goldene Schluss?

Zum Ende der Saison reiste unser Team noch nach Mörslingen. Da Stefan Langenmeir eingangs als Stammschütze für die Mannschaft gemeldet wurde,  hatte er die Ehre, um die Quote seiner Pflichtantritte zu erfüllen, mitzufahren und die Position 1 zu besetzen. Stefan war zwar schon etwas länger nicht mehr aktiv, lieferte dafür aber mit 368 Ringen ein wirklich gutes Ergebnis ab. Jedoch kannte Kopp Peter hier keine Gnade und klatschte bemerkenswerte 387 Ringe hin, womit dieser Einzelpunkt an die Gastgeber ging. In Paarung 2 ging für uns Florian Hitzler an den Stand. Ihm trat Wiedemann Fabian gegenüber, der 359 Ringe ins Ziel brachte. Davon ließ sich der Schretzheimer Mannschaftsführer aber nicht beeindrucken und erreichte mal wieder tolle 370 Ringe. Auch Gerhard Graf wollte zum Abschluss der Saison noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. So gab unser Fuchs ebenfalls starke 370 Ringe zum Besten, während Kling Manuel diesmal nicht ganz auf Drehzahl kam und den Einzelpunkt in Paarung 3 mit 334 Ringen für das Team der Eintracht übrig ließ. Gulden Doris (353 Ringe) wurde für die Gastgeber auf Position 4 aktiv. Da bei uns ein bisschen Personalmangel herrschte, sprang Johannes Dörle ein. Er ist aktuell super drauf, sodass auch diesmal wieder hervorragende 378 Ringe in die Wertung hagelten. Somit konnte unsere Truppe in einem 1:3-Erfolg [Mörslingen 1433:1486 Ringe Schretzheim] nochmals wichtige Punkte einheimsen, sodass man punktgleich mit Staufen ist und durch den Sieg im Direktvergleich sogar über diesen in der Tabelle stehen darf, also Platz 4! Doch ob man vor dem Abstieg sicher ist, kann man noch nicht ganz sagen, das hängt davon ab, welche Mannschaften sich im Bezirk nicht behaupten konnten und wieder zurück in die Gauoberliga kommen.

RWK 2026 – Auflage LG1 – Runde 8

Negative Serie hält weiter an

Zu Besuch nach Schretzheim kamen diesmal die Schützen aus Stadtbergen, gegen die unsere Mannschaft wieder punkten wollte. Doch leider waren die Gäste damit nicht ganz einverstanden und durchkreuzten die Pläne unserer Jungs. Auf Schretzheimer Seite blieb Walter Brandmaier auf gewohnte Weise konstant. Mit guten 316,1 Ringen ging er in die Wertung ein, während Raimund Weichenmeier mit ordentlichen 315,2 Ringen folgte und Georg Weger immer noch akzeptable 311,5 Ringe erzielte. Somit kam unser Trio auf 942,8 Ringe. Jedoch trumpften die Stadtbergener diesmal besser. So war Boehm Jürgen in Schretzheim erneut in bester Laune und knallte unserer Truppe gleich mal fette 318,9 Ringe vor den Latz. Zudem wussten auch seine Mannschaftskollen zu gefallen, denn Grießer Heinz mit 315,0 Ringe und Ertel Klaus mit 313,6 Ringe vollendeten das gute Ergebnis für die Gastmannschaft (947,8 Ringe) und drückten dieser Begegnung damit ihren Stempel auf.
Nach dieser Niederlage rutscht man nun auf den 5. Platz in der Tabelle ab. Dennoch bleibt der Klassenerhalt in greifbarer Nähe und wir wollen hoffen, dass unsere Jungs demnächst zugreifen.

RWK 2026 – KK-SpoPi – Runde 9

Spitzenduell ohne Spitzenduell

In der Bezirksoberliga traf man diesmal auf die unangefochtenen Tabellenführer aus Augsburg Altstadt. Währenddessen steht für unser Team mittlerweile der dritte Platz in der Tabelle fest, unabhängig vom Resultat der letzten noch ausstehenden Runde. Somit gab es also in Hinblick auf die Tabelle kein Spitzenduell. Die Ergebnisse waren jedoch anderer Meinung. Auf Position 4 feuerte unser Ronny Vogel ordentliche 262 Ringe ab, musste aber den Einzelpunkt bei den Gastgebern lassen, denn Bausch Marcel erreichte 269 Ringe. Reznik Sergey durchlöcherte seine Scheiben mit bemerkenswerten 278 Ringen und trat damit in Paarung 3 an, wo Christian Bäsche unglaubliche 279 Ringe vorlegte, was einen Einzelpunkt für die Eintracht bedeutete! Unser Altmeister ging auf Position 2 ins Rennen, wo er sich mit Schewalje Maxim (265 Ringe) zu messen hatte. Dies war für Helmut Ehrmann eigentlich ein schlagbares Ergebnis, doch wollte es an diesem Abend nicht klappen, sodass er letztlich mit 259 Ringen den Stand verließ. Während Julian Miehlich starke 277 Ringe zum Besten gab, konnte der Frontmann der Altstädter, Westphal Wilko Olaf, erstklassige 282 Ringe erzielen und eroberte damit das 3:1 für die Gastgeber. [Augsburg 1094:1077 Ringe Schretzheim] Dennoch muss man bei diesen Ergebnissen anmerken, dass beide Mannschaften jeweils für sich einen neuen Saisonrekord aufstellten.

RWK 2026 – LG3 – Runde 9

Geht der Triumphzug wieder weiter?

Die jungen Wilden um Benedikt Hufnagel setzen ihre Reise in Richtung Aufstieg weiter fort. So konnten sie auch in Aislingen brillieren. Benedikt, der wieder Trainingsmotivation entdeckte, damit er nicht all zu schnell von seinen Kindern abgefangen wird,  erzielte ordentliche 367 Ringe. Johannes Mayer kam auf 359 Ringe und konnte damit wieder richtig begeistern, nachdem er über die Saison hinweg ein bisschen Probleme hatte, seine Leistungen abzurufen. Maximilian Wohlmann schaffte es auch, nach dem düsteren Tag in Unterbechingen erneut an die konstanten Leistungen anzuknüpfen und brachte 371 Ringe in die Wertung. Den Gipfel der Einzelleistungen besetzte jedoch Johannes Dörle. Er begeistert aktuell in allen Disziplinen. So zimmerte er diesmal 376 Ringe zusammen und hob damit seine Truppe auf 1473 Ringe. Die Aislinger waren hier aber auch gut aufgestellt. Röther Samuel (356 Ringe), Eser Benedikt (358 Ringe), Kerner Marie (353 Ringe) und Mayershofer Leonie (366 Ringe) lieferten auf konstantem Weg eine bemerkenswerte Teamleistung von 1433 Ringen ab. Dennoch schnappten sich unsere Jungs die Punkte und fuhren damit nach Hause.

RWK 2026 – LG1 – Runde 9

Volles Rohr!

Auf dem Weg in Richtung Aufstieg stand nun die Begegnung mit den Goldbachschützen aus Baldingen an. Sie sind zwar Tabellenletzter, haben es jedoch geschafft, unsere Verfolger aus Offingen zu schlagen, weshalb man sie nicht unterschätzen durfte. Während auf unserer Seite Rainer Häusler aus gesundheitlichen Gründen ausfiel – wir wünschen gute Besserung – hatten die Gäste terminliche Probleme, sodass man sich auf Mittwoch Abend einigte. Als dann alle – also inklusive Fanclub – da waren, ging es auch schon los. Während den Probeschüssen baute sich die Spannung bereits merklich auf. Besonders auf Position 1 sah es nach einem engen Duell aus, doch Thomas Endres hatte vollstes Vertrauen in seine Tochter. Als es dann ernst wurde, zog Lea ihren Stiefel auch sicher und konstant durch. Doch Egetenmeier Lukas blieb ihr auf den Fersen. Die Vorentscheidung brachte schließlich die dritte Serie, als er in der Verfolgung auf die Schretzheimerin mit einem Schlag fünf Ringe verlor, was mit dem Gewehr doch einiges ist. Abschließend erreichte Lukas immer noch bemerkenswerte 380 Ringe, aber der Einzelpunkt ging an unser Quintett, da Lea mit starken 388 Ringen erneut zu glänzen wusste. In Paarung 2 dauerte es noch ein Weilchen, bis man die endgültige Endscheidung verkünden durfte. Jedoch war die Gefahr nicht all zu groß, denn Riefle Jannik legte 365 Ringe vor und so konnte Florian Miehlich relativ entspannt ausschießen, bis er auf tolle 385 Ringe kam. Auch Lisa Schweizer schoss konstant durch. Nachdem sie zuvor noch etwas zweifelte, gab sie Schüsschen für Schüsschen ab und konnte mit letztlichen 382 Ringen brillieren. Ihre Kontrahentin, Ruf Paulina, konnte da nämlich nicht ganz mithalten, sodass sie mit 372 Ringen diesen Einzelpunkt ebenfalls an Schretzheim gab. Auf Position 4 behauptete sich erneut Selin Wallner. Sie ließ sich von Grimmeiß Michael (369 Ringe), der manche Ausreißer zu verbuchen hatte, nicht ablenken und schoss sich zielstrebig auf wunderschöne 383 Ringe. Stadali Lukas durfte sich in Paarung 5 mit Susanne Wurm messen. Dadurch, dass es bei ihm an diesem Abend nicht so wirklich laufen wollte, musste Lukas durch seinen flotten Schießrhythmus schon nach kürzester Zeit vom Stand und konnte sich über seine 355 Ringe kaum freuen. Unsere Susanne hingegen war voll im Tunnel und fegte mit hervorragenden 384 Ringen übers Parkett, was den Sieg dann komplettierte. Durch dieses 5:0 mit bravourösen 1922:1841 Ringen darf man fast schon das große Ziel bejubeln. Dennoch warten wir noch die Abschlussrunde im heimischen Stadion gegen Aislingen ab.

RWK 2026 – LP3 – Runde 8

Das Spiel geht munter weiter

Als uns die Schützen aus Dattenhausen besuchten, war unser Team nach der letzten Pleite wieder frisch gestärkt. So ging Christine Endres gleich mit tollen 328 Ringen voran. Auch Johannes Mayer konnte an seine guten Ergebnisse weiter anknüpfen und brachte 309 Ringe ins Ziel. Mit 338 Ringen begeisterte Petra Bacher, während noch Stefan Bäsche an den Stand ging. Er meisterte den Abend mit 340 Ringen, womit man als Mannschaft 1315 Ringe vorweisen konnte. Somit blieb zu hoffen, dass die Gäste nicht ihr volles Potential ausschöpfen würden. Allerdings gab Pösl Rainer mit 343 Ringen schonmal Gas. Guffler Jonas lieferte weitere 341 Ringe und Nicklaser Bernhard fütterte die Wertung mit 308 Ringen. Folglich war es also wieder ein knappes Aufeinandertreffen. Aber auch diesmal blieb das Schretzheimer Team ohne Erfolg, denn Burdack Sandra (339 Ringe) schickte ihre Mannschaft bei 1331 Ringen zum Sieg.

RWK 2026 – LP1 – 7. Wettkampftag

Nur 100%

Nach Emersacker zum letzten Wettkampftag konnte unser Quintett ja bereits jubelnd anreisen, dennoch nahm man sich gegen Wullenstetten noch ordentlich was vor. Während Alexander Römming diesmal ausfiel, durfte auf Position 5 einer der jungen Wilden antreten. Johannes Dörle brachte bei seinem Einstand gleich mal alle zum Staunen, außer seinen Kontrahenten, Kiener Stefan, der durfte schwitzen. Denn nachdem die beiden in der ersten Serie auf Augenhöhe starteten, schoss unser Johannes konstant weiter, während Stefan (340 Ringe) das Level nicht ganz halten konnte. Schließlich durfte unser aufstrebender Pistolero mit hervorragenden 353 Ringen seinen ersten Erfolg in der Schwabenliga zusammen mit den Großen feiern. In Paarung 4 trat Ronny Vogel an. Nachdem man mittlerweile die Bayerliga am Ende des Tunnels erkennen könnte, fasste Ronny den Anreiz und trainiert nun wieder fleißig mit der Luftpistole. Dies zeigte er gleich an diesem Sonntag, indem er Hieber Manuel, der mit starken 361 Ringen seinen Siegeswillen zeigte, fette 367 Ringe vorsetzte. Paarung 2 ging diesmal etwas unter, denn Stefan Gandenheimer war in seiner vollen Euphorie nicht mehr auf Schießen eingestellt, sodass seine Ausrüstung sich zu Hause wohler fühlte. Ohne Brille und mit fremder Pistole erreichte Stefan dennoch beachtliche 353 Ringe, blieb jedoch gegen Flucke Michael (355 Ringe) punktlos. Julian Miehlich, der auf der Spitzenposition heuer für einige Mannschaftserfolge mit der Hauptverantwortliche war, musste gegen Koch Kilian seine ungeschlagene Serie beenden. Mit dem Startkommando begegneten sich die beiden auf höchstem Niveau, was 15 Schüsse lang anhielt. Doch dann ging Julian die Kraft aus, um da mithalten zu können, sodass er gegen Ende nur noch für Ergebniskosmetik sorgen konnte und ordentliche 364 Ringe ins Ziel brachte. Koch Kilian erlebte es auch als ein kräftezehrendes Duell, konnte sich jedoch mit 371 Ringen meisterlich zeigen. Folglich hing die Entscheidung diesmal an Position 3, die Mannschaftsführer Christian Bäsche besetzte. Wiedemann Ulrich kam am Vormittag noch nicht in Fahrt, wodurch er glatte 350 Ringe vorlegte und damit eigentlich ein Friedensangebot stellte. Dennoch tat sich unser Mannschaftsführer ebenfalls schwer seine Leistung abzurufen. Als er aber gegen Ende doch noch die nötigen Treffer erzielte, konnte Christian ganz stolz von seinen 351 Ringen erzählen, die – auch wenn sie das schlechteste Einzelergebnis der Mannschaft darstellten – den wichtigen Einzelpunkt für einen weiteren 3:2-Erfolg behaupteten.

Während einer langen Mittagspause wuchs der Fanclub weiter an, denn da unser Quintett so eine hervorragende Saison schießen konnte, durfte sich am letzten Nachmittag die B-Mannschaft einmal in das Geschehen einfühlen.

So wurde um Mannschaftsführer Christian eine in der Liga unbekannte Truppe ins letzte Rennen gegen Gastgeber Zusamzell geschickt. Mayr Josef deklassierte allerdings unseren Christian auf der Position 1, denn während der Schretzheimer mit 356 Ringen den Stand verließ, nutzte Josef die volle Zeit, um nochmal tolle 372 Ringe zum Besten zu geben. Paarung 2 war für Maximilian Wohlmann bestimmt. Er konnte der gesundheitlich angeschlagenen Kallenbach Bianca wirklich lange Paroli bieten, aber schließlich ging der Einzelpunkt mit dennoch tollen 353:360 Ringen an Zusamzell. Gegen Albrecht Thomas (355 Ringe) zog unser Gerhard Graf das Los. Er zielte zwar etwas zittrig, erreichte aber dennoch ordentliche 344 Ringe, mit denen er selbst nicht wirklich zufrieden war. Mit einer verjährten Quote stellte sich mal wieder Stefan Bäsche an den Stand. Unser Vorstand schaffte es vor geraumer Zeit, einmal in der Schwabenliga auszuhelfen und konnte tatsächlich mit 311:310 Ringen seinen Erfolg feiern. Von diesen 100% (Einmalig angetreten und dieses Duell auch gewonnen) erzählte er gerne, doch als „Lorbeeren“ für den Erfolg unseres LP-Quintetts opferte er nun diese Quote. Stefan erreichte auch an diesem Tag die sagenumwobenen 311 Ringe, jedoch gab Dietrich Bernd 353 Ringe auf Position 4 als Vorlage, wodurch an Zusamzell bereits der vierte Einzelpunkt spendiert wurde. Doch Johannes Dörle war nicht zu Scherzen aufgelegt und knallte nach einem etwas verunsicherten Start erneut tolle Serien in den Zählerkasten, sodass er schon bald mit hervorragenden 354 Ringen in Paarung 5 vom Stand ging. Da die Gastgeber einen weiteren gesundheitlichen Ausfall hatten, trat Glenk Werner gegen unseren jungen Pistolero an. Er konnte sich aber nur von hinten an Johannes herantasten und blieb bei 352 Ringen stehen, sodass unser Nachkömmling seinen Ersteinsatz in der Schwabenliga mit 100% (2 Wettkämpfe angetreten und beide gewonnen) feiern durfte. — Wir wünschen allen die es auf Seiten Zusamzell brauchen können: Gute Besserung und schnelle Genesung!

Am 15. März darf sich unser Quintett mit dem Sieger der Süd-Gruppe, Osterberg, um den großen Meistertitel duellieren: Daumendrücken ist angesagt!