Flutsch und Rutsch
Der Heimkampf stand diesmal wieder unserem Team mit der Nummer „1“ zu. Sie durften die Gundremminger erwarten und machten derweil ihre motivierenden Aufwärmübungen, denn aufgrund von Personalmangel, fehlte diesmal auch jegliche moralische Unterstützung für unsere Vier. Währenddessen legten auf Seiten der Gäste Schumacher Michael (363 Ringe – .44 Magnum) und Hörmann Heinrich (367 Ringe – .357 Magnum) bereits beachtliche Ergebnisse vor. Weitere 338 Ringe (9mm Para) brachte dann Hörmann Maria in die Wertung und Magin Maria machte mit ihren 327 Ringen (9mm Para) den Abschluss, sodass die Gundremminger 1395 Ringe vorzuweisen hatten. Für die Eintracht ging Dieter Kerl mit 348 Ringen (9mm Para) vom Stand, während Max Thomas 334 Ringe (.357 Magnum) erzielte. Bernd Dorner erreichte 315 Ringe (9mm Para) und Martin Reiser war es für diesen Abend vergönnt, mit starken 355 Ringen (9mm Para) die Bestleistung für Schretzheim zu erbringen. Auch wenn sich unsere Truppe wacker geschlagen hat, flutschten bei 1352 Ringen die Siegpunkte durch die Hände und reisten mit nach Gundremmingen.
Zur selben Zeit befand sich unsere Zweite in Witteslingen und schoss dort den vermutlich vorzeitigen Meistertitel aus. Unter Betracht der saisonübergreifenden Ringdurchschnitte standen die Chancen wahrlich schlecht. Doch man konnte den „scheinbar übermächtigen Feind“ in Schretzheim schon einmal schlagen und warum sollte es nicht nochmal möglich sein? Spitzenreiter der Gastgeber war Pfarrkircher Reinhold mit beeindruckenden 371 Ringen (.45 ACP). Ihm folgte Wunderlich Joachim mit 364 Ringen (.45 ACP) und Hutter Hans, der auf letztliche 357 Ringe (9mm Para) kam. Schaudi Johann machte die Teamleistung dann voll. Jedoch war er wohl sehr nervös, denn mit 341 Ringen (.45 ACP) blieb er weit unter seinen Möglichkeiten, wodurch für die Schützen der Eintracht Chancen ersichtlich wurden. Außer Konkurrenz waren auch diesmal wieder Wilfried Englhard (278 Ringe – 9mm Para) und Vitali Jahn (261 Ringe – 9mm Para) mit von der Partie. Als erster Wertungsschütze bemühte sich Tiziano Wirbka, der auch diesmal wieder unseren Altmeister überholen wollte. Aber Helmut Ehrmann hielt im Wettstreit um den Meistertitel dem Druck stand, sodass unsere Beiden mit jeweils guten 361 Ringen (9mm Para) vom Stand gingen. Markus Zwirlein blieb auch sicher und beendete seinen Wettkampf bei ordentlichen 352 Ringen (.357 Magnum). Der Vierte im Bunde Schretzheims war Bernhard Bacher. Doch er konnte leider keine seiner Spitzenleistungen abrufen. Mit 345 Ringen (.44 Magnum) blieb auch er an diesem Abend weit unter seinen Möglichkeiten und brachte die Mannschaft auf immer noch wackere 1419 Ringe, die allerdings dazu führten, dass man auf den 2. Tabellenplatz rutschte.